Hummus

Hummus ist eine cremige Paste, die aus pürierten Kichererbsen, Sesampaste (Tahini), Zitronensaft und Olivenöl besteht. Es ist ein beliebtes Gericht der Nahostküche, das als Dip oder Brotaufstrich verwendet wird. Hummus enthält viele gesunde Fette, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß, was ihn zu einer nahrhaften Option macht, insbesondere in einer pflanzlichen Ernährung.

Reflux Vertäglichkeit
7/10
Hummus, der aus Kichererbsen, Tahini (Sesampaste), Olivenöl und Gewürzen besteht, ist für viele Menschen mit Reflux gut verträglich. Kichererbsen sind in der Regel mild und enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Bei übermäßigem Verzehr oder bei sehr empfindlichen Personen könnten jedoch Blähungen oder leichte Beschwerden auftreten, insbesondere aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe und der Gewürze (wie Knoblauch).
Schwangerschafts Verträglichkeit
9/10
Hummus ist während der Schwangerschaft eine gesunde Wahl, da er reich an pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und gesunden Fetten aus Tahini und Olivenöl ist. Diese Nährstoffe sind vorteilhaft für die Mutter und das Baby. Schwangere sollten jedoch darauf achten, dass der Hummus frisch zubereitet oder gut konserviert ist, um das Risiko von Listeriose zu minimieren.
Blutzucker Auswertung (ca 8Gl)
4/10
Hummus hat einen niedrigen bis mittleren glykämischen Index, hauptsächlich aufgrund der Kichererbsen, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Da Hummus auch reich an Ballaststoffen und gesunden Fetten ist, hat er eine eher milde Auswirkung auf den Blutzucker. Dennoch sollte die Menge bei Diabetikern oder Menschen mit Blutzuckerschwankungen moderat sein, da er auch Kalorien und Fett enthält.

Tipps:

  • Milde Zubereitung: Verwenden Sie milden Knoblauch und vermeiden Sie scharfe Gewürze wie Chili, um Refluxsymptome zu vermeiden.
  • Frisch zubereiten: Bereiten Sie Hummus zu Hause zu, um zusätzliche Konservierungsstoffe und Zucker zu vermeiden, die den Reflux verschärfen könnten.
  • Sanft kombinieren: Kombinieren Sie Hummus mit milden Gemüsesorten wie Karotten oder Gurken anstelle von stark säurehaltigem Gemüse wie Tomaten.

Vorteile bei Reflux:

  • Milder Geschmack: Hummus ist in der Regel mild und nicht säurehaltig, was ihn zu einer guten Wahl für Menschen mit Reflux macht.
  • Gesunde Fette: Das enthaltene Olivenöl bietet gesunde Fette, die entzündungshemmend wirken und den Magen nicht reizen.
  • Ballaststoffreich: Der hohe Ballaststoffgehalt der Kichererbsen fördert die Verdauung und hilft, den Magen zu entlasten.
  • Pflanzliches Eiweiß: Hummus ist eine ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Eiweiß, das leicht verdaulich ist und keine zusätzlichen Säuren produziert.

Nachteile bei Reflux:

  • Vermeidung von zu viel Zitronensaft: Zitronensaft, der in vielen Hummusrezepten verwendet wird, kann den Reflux verschärfen, wenn er in großen Mengen konsumiert wird.
  • Hochkalorisch: Hummus kann aufgrund des hohen Fettgehalts und der Kalorienmenge in größeren Mengen den Magen belasten, wenn er zu viel gegessen wird.
  • Gewürze: Manche Hummus-Rezepte enthalten Zutaten wie scharfen Knoblauch oder Cayennepfeffer, die den Magen reizen können.

Alternativen bei Reflux:

  • Avocado-Dip: Ein milder Dip aus pürierter Avocado bietet ähnliche gesunde Fette und ist für Menschen mit Reflux besser verträglich.
  • Joghurt-Dip: Ein milder Joghurt-Dip mit Kräutern kann eine sanfte und kühlende Alternative zu Hummus sein.
  • Guacamole: Eine sanfte Guacamole ohne scharfe Zutaten kann eine gute Alternative zu Hummus sein, da sie ebenfalls gesunde Fette bietet.
  • Pürierte Karotten oder Kürbis: Diese können ebenfalls zu einem milden Dip verarbeitet werden und sind gut verträglich bei Reflux.

Nährwerte (pro 100 g, Hummus):

  • Kalorien: 166 kcal
  • Fett: 9,6 g
    • davon gesättigte Fettsäuren: 1,4 g
  • Kohlenhydrate: 14 g
    • davon Zucker: 0,3 g
  • Eiweiß: 7,9 g
  • Ballaststoffe: 6 g
  • Kalzium: 49 mg
  • Eisen: 2,4 mg
  • Kalium: 229 mg
Benachrichtigungen erlauben? OK Nein, danke